Analyse der sensomotorischen Qualitäten mittels OEMG

Elektromyographie


Die Elektromyographie (EMG) ist eine experimentelle Technik, die sich der Entstehung, Aufzeichnung und Analyse der myoelektrischen Signale widmet.


Das EMG wird zur Beurteilung neuromuskulärer Abläufe bei gesunden, verletzten oder z.B. neurologisch erkrankten Personen häufig herangezogen. Es ist ein Abbild der elektrophysiologischen Erregungsprozesse im untersuchten Muskel und ermöglicht die Erfassung von Muskelaktivität, inter- und intramuskulärer Koordination sowie Ermüdungsprozessen.

Vorteile der Oberflächenelektromyographie (OEMG):


  1.     Schmerzfreie und komplikationsarme Applikation der Elektroden

  2.     Quantitative und objektive Erfassung der Muskelfunktion

  3.     EMG erlaubt den „direkten Blick in den Muskel“

  4.     Erfassung der muskulären Beanspruchung in Arbeitsabläufen
           und Alltagssituationen



Stationsleitung:




Dipl.-Sportwiss. Sandra Göhler

Bergische Universität Wuppertal

Fachbereich G/Sportwissenschaft

Lehrstuhl für Sportmedizin

 

Abb.: Roh-EMG-Signal (Aus: Freiwald, Baumgart, Konrad. Einführung in die Elektromyographie. Sport-Prävention-Rehabilitation. Spitta Verlag 2007, S. 42)

Kaiser-Karl-Klinik, Bonn

Institut für Bewegungsanalyse

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Abb.: Applikation der OEMG-Elektroden

Bergische Universität Wuppertal

Lehrstuhl für Sportmedizin