Hinter dem Akronym „HämArthro“ verbirgt sich die häufig auftretende Begleiterkrankung der Hämophilie – die hämophile Arthropathie.
Kennzeichen der hämophilen Arthropathie sind pathologische Gelenkveränderungen auf der Basis wiederholter Gelenkeinblutungen, woraus in späteren Stadien eine Zerstörung des betroffenen Gelenks resultieren kann.
Die pathologischen Veränderungen haben jedoch nicht nur negative Auswirkungen auf das Gelenk allein, sondern auf das gesamte muskuloskelettale System sowie die Lebensqualität der betroffenen Personen.
HämArthro ist eine interdisziplinäre Studie, die es sich zur Aufgabe macht, die spezifischen Folgen der hämophilen Arthropathie, aus Sicht der Sportmedizin, Orthopädie, Biomechanik und Psychologie, mittels qualifizierter Diagnoseinstrumente zu erfassen. Hierdurch wird erstmals eine umfassende und differenzierte Beurteilung des Gelenk- und Muskelstatus möglich. Zudem soll festgestellt werden, welchen Einfluss unterschiedliche Therapieregimes (Prophylaxe oder On-demand-Therapie) auf den Verlauf der hämophilen Arthropathie sowie deren spezifischen Folgen haben.









